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Google: Monopoly City Streets

Wer es noch nicht mitbekommen hat: Google hat das Projekt “Monopoly City Streets” gestartet. Ziel des Spiels: Bis zum 31. Januar 2010 reichster Immobilienmagnat der Welt zu werden. Dazu kann man weltweit nahezu alle Straßen kaufen, die bei Google Maps verfügbar sind (Naja, zumindest die größeren; Und in Europa und Nordamerika auch die kleineren, wie es im Rest der Welt aussieht weiß ich nicht) und diese Straßen anschließend bebauen. Man startet mit 3.000.000 Dollar, freie Straßen gibt es zur Zeit (noch) ausreichend, wenn man denn keine Prioritäten auf den genauen Ort legt.

Mein Tipp: Am Anfang Straßen bunkern und sich ja keine Feinde durch das Ausnutzen von Ereigniskarten machen. Ich habe dummerweise einem Nutzer eine Mülldeponie auf die Straße gebaut, als ich die Möglichkeit hatte. Meine Belohnung: Er hat mein schönes Schloss abgerissen, für das ich 600.000 Dollar auf den Tisch gelegt hatte. Am Anfang eine ziemlich schmerzhafte Erfahrung.

[Nachtrag, 13.09.2009, 15:24 Uhr]
Ach ja: Eine E-Mail-Adresse ist für dieses Spiel erfreulicherweise nicht notwendig. Und die anfänglichen Serverprobleme scheinen auch behoben worden zu sein, jedenfalls hatte ich damit gestern und heute keine Probleme.

[Nachtrag 13.09.2009, 15:47 Uhr]
Wenn ich es mir richtig überlege: Das Straßen bunkern macht eigentlich erst dann einen Sinn, wenn man einen Kapitalstamm hat; Gebäude bringen nämlich wesentlich mehr Miete ein. Zwar können sie theoretisch von Mitspielern mit Hilfe einer entsprechenden Ereigniskarte abgerissen werden, aber wenn man am Anfang nur wenige Straßen kauft und seine Gebäude auf diese Straßen verteilt fährt man möglicherweise besser, als wenn man nur auf Straßen setzt. Trotzdem gilt: Am Anfang sollte man sich nicht zu viele Feinde machen, lieber ein paar Tage abwarten, bis man dafür stark genug ist.

[Nachtrag 15.09.2009, 17:04 Uhr]
Nachdem ich es ein paar Tage gespielt habe noch ein Hinweis: Teure Straßen lohnen sich. Je teurer die Straße, desto effektiver sind die Häuser, ganz wie beim echten Monopoly. Wer “kleine” Häuser für 50.000 oder 75.000 Monopolydollar auf eine 1.000.000 Monopolydollar teure Straße baut, erhält dafür auch 50.000 bzw. 75.000 Monopolydollar Miete je Tag. Die selben Häuser auf einer 150.000 Monopolydollar teuren Straße bringen nur einen Bruchteil ihres Kaufpreises. Daher: Teure Straßen bevorzugen, es lohnt sich.

[Nachtrag 17.09.2009, 15:34 Uhr]
Okay, das ist die Chance, durchzustarten. Heute wird das Spiel komplett zurückgesetzt, angeblich werden ein paar neue Regeln eingeführt. Ich nehme mal an, das bezieht sich auf Cheats und Schummeleien, zur Zeit ist es nämlich ohne Probleme möglich, mit mehreren “Identitäten” zu spielen und Straßen untereinander zu völlig überteuerten Preisen hin- und herzuschieben. Jedenfalls hat man jetzt die Chance, auf einem Level mit den anderen anzufangen. Wer näheres wissen möchte: Klick.

[Nachtrag 21.09.2009, 11:55 Uhr]
Ich rate vom spielen ab. Wenn Google einen offenen Betatest veranstaltet, hätten das Unternehmen das auch kommunizieren können. Dank Cheats, einer unglaublich langsamen Oberfläche und zahlreichen Bugs macht das Spielen jedenfalls derzeit – trotz der gelungenen Idee – einfach keinen Spaß.  Zum Glück gibt es ausreichend gute Browsergames, mit denen man sich besser die Zeit vertreiben kann. Vielleicht bekommt Google es ja in Zukunft irgendwann hin, erst die fertig entwickelten Produkte auf den Markt zu werfen.

3 comments to Google: Monopoly City Streets

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