Aus dem Buch “Stalking” von Jens Hoffmann (Springerverlag, 2006):
Einer unserer Patienten reagierte auf unsere Anregung, sich in das gesellschaftliche Leben zu begeben, indem er die Beschäftigung mit “Poker-Spielautomaten” in einem lokalen Pub aufnahm. Dieser Schritt erwies sich als absolut erfolgreich unter dem Aspekt, dass die wortwörtlich konstante Belästigung des Opfers, die über ein Jahr angehalten hatte, ein Ende fand. Zugleich bürdete er dem Patienten eine Spielsucht auf, da er sich genauso auf seine neue Aktivität fixierte, wie er es zuvor auf das Stalking getan hatte. (Mullen et al. 2001, S. 341)
Herzlichen Glückwunsch.